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Angesichts der Pandemie hatten die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Unterstützung der Menschen rund um unsere Standorte in den vergangenen anderthalb Jahren einen besonders hohen Stellenwert. In den Zeiten, als Indien sehr hart getroffen wurde, war bei uns ein großer Zusammenhalt und viel Empathie spürbar. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  in Indien achteten nicht nur auf ihre eigene Gesundheit und Sicherheit sowie die ihrer Kunden, sondern setzten sich gleichzeitig für die Unterstützung der Menschen vor Ort im Kampf gegen die Pandemie ein.

Über 100 Tage virtuelle Unterstützung

Vor allem sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen waren in Indien stark betroffen. Viele Menschen verloren ihre Existenzgrundlage; viele Kinder wurden nicht mehr unterrichtet. Als Reaktion darauf haben sich mehr als 1.700 unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig gemeldet, um zu helfen. Sie sammelten Lebensmittel- und Geldspenden für bedürftige Menschen mit geringem Einkommen. Zudem führten sie digitale Mentoring-Sessions und Technik-Trainings für Jugendliche und junge Erwachsene durch, und sie stellten Lehrmaterial sowie IT-Equipment zur Verfügung, um das Lernen zu erleichtern. Von April bis Juli 2020 leisteten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 2.800 Stunden ehrenamtliche Arbeit, die über 800 Menschen in Indien zugutekam.

Lebensnotwendige Hilfe während der zweiten Welle

Um bei der Bekämpfung der verheerenden zweiten Welle der Pandemie zu unterstützen, engagierten sich 75 unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich, indem sie Kolleginnen und Kollegen und ihren Familien halfen. Während kaum verlässliche Informationen zur Verfügung standen und das Gesundheitssystem zusammenbrach, arbeiteten die Freiwilligen rund um die Uhr, um Informationen zu überprüfen und bereitzustellen, freie Krankenhausbetten und dringend benötigte Medikamente zu finden sowie Rettungsdienste, Sauerstoff oder medizinische Hilfsmittel zu organisieren. Sie besorgten Lebensmittel und andere wichtige Dinge für Kolleginnen und Kollegen in Quarantäne und spendeten ihren Familien Trost und Unterstützung. Bis jetzt wurden über 500 Hilfsanfragen bearbeitet – auch über die Regionen hinaus, in denen unsere Standorte sind.