Die aktuelle Kundenumfrage CGI Global 1000 belegt, dass rund zwei Drittel der Unternehmen bereits mit der Umsetzung einer digitalen Transformationsstrategie begonnen haben und dabei Fortschritte erzielen. Aktuelle Diskussionen zeigen aber auch, dass die Führungskräfte aus allen Abteilungen – die IT eingeschlossen – ständig nach neuen Wegen suchen, um ihre gesamte Wertschöpfungskette von der Customer Experience am Front-End bis zu den Betriebsabläufen im Back-End zu transformieren. Die Modernisierung der IT und die gezielte Einführung neuer Technologien sind dafür wichtige Voraussetzungen. Die intelligente Automation nutzt Technologien wie Big Data, Cloud, IoT sowie Mobility und liefert einen wirksamen Hebel für eine umfassende Umsetzung der Digitalen Transformation auf allen Ebenen eines Unternehmens und damit verbundene Kostensenkungen: das fängt bei der Unterstützung einer erfolgreichen Unternehmensführung an und reicht bis zur Entwicklung neuer wachstumsfördernder Geschäftsmodelle und innovativer Produkte und Services sowie zu einer nachhaltigen Verbesserung der Customer Experience.

Für Unternehmen ist die zunehmende Automation unausweichlich der nächste Schritt bei der Digitalisierung. Dennoch dürfen auf diesem Weg verschiedene Risiken wie beispielsweise die Einhaltung von Compliance-Richtlinien, die Komplexität, fehlende Standards und Schnittstellen sowie die Einhaltung von Datenschutzvorgaben nicht außer Acht gelassen werden. Um diese Herausforderungen zu meistern, benötigen Unternehmen den richtigen Partner, der fundiertes Branchen-Know-how mit innovativen Technologien vereint.

Ansatzpunkte für eine IT-gestützte Automation in der Wertschöpfungskette gibt es bereits in vielen Branchen. Im Handel finden Roboter, bei denen maschinelles Lernen das Kernstück bildet, selbstständig die bestellten Waren inklusive der benötigten Verpackung, bringen beides zum Versandplatz und steigern damit deutlich die Effizienz. Fertigungsunternehmen generieren automatisch Stücklisten und sparen damit Zeit und Geld. Railwatch, spezialisiert auf Multimess-Stationen für den Schienenverkehr, und CGI haben eine Instandhaltungslösung für Schienengüterverkehr entwickelt. Gegenwärtig entsteht ein umfangreiches System von Monitoring-Stationen. Sie erfassen den letzten bekannten Zustand von Güterwagen und Zugmaschinen und beziehen auch die Entwicklung der Verschleißzustände entlang der Strecke mit ein. Instandhalter, die für einen Fahrzeugpark zuständig sind, erhalten über ein Portal ihre Aufträge und diese sind mit Bildern aus Kameras, optionalen Kommentaren und teilweise automatischen Handlungsempfehlungen angereichert. Zusammen mit Microsoft hat CGI für ThyssenKrupp ein vernetztes, intelligentes Anlagenüberwachungssystem entwickelt, das die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Aufzügen mit Methoden der Predictive Maintenance dramatisch steigert. In der Lösung, bei der Wartungsaufträge automatisch angestoßen werden, kommen verschiedene Systeme von Microsofts Plattform für das Internet der Dinge, wie Azure Intelligent System Service und Azure Machine Learning, zum Einsatz.

Die Liste von Beispielen ließe sich beliebig fortsetzen. Der wichtige Punkt dabei: Automation darf keine neuen Silos schaffen, sondern muss den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Customer Experience am Front-End bis zu den Compliance- und Security-Anforderungen im Back-End umfassen. Nur dann lassen sich auch die angestrebten Produktivitätszuwächse und eine höhere Kundenloyalität und Kundenbindung erzielen.

Über diesen Autor

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Torsten Straß

President Central & Eastern Europe

Torsten Straß leitet die CGI Strategic Business Unit Central & Eastern Europe bestehend aus den Ländern Deutschland, Niederlande, Slowakei und Tschechien. Zuvor trug er als Senior Vice President die Gesamtverantwortung für die Business Unit Deutschland mit mehr als 3. 700 Mitarbeitern an 15 Standorten. ...

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