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Sulzbach, 01. Oktober 2013

Das IT-Beratungshaus CGI entwickelt die erste Branchenlösung, mit der Verlagshäuser ihr Geschäftsmodell an die Anforderungen des Medienwandels einfach und schnell anpassen können. CGI integriert in die Paid-Content-Plattform alle gängigen Paywall-Modelle, einen crossmedialen E-Commerce-Shop und ermöglicht den Verlagen einen 360-Grad-Blick auf den Leser. Damit erhalten Medienunternehmen die notwendige Infrastruktur für die digitale Transformation. Die Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) wird die Plattform in einem Pilotprojekt sukzessive in ihre Portale integrieren. Weitere Medienhäuser wollen sich der Plattform anschließen.

Einer der weltweit größten Anbieter von IT- und Geschäftsprozess-Dienstleistungen, hat die Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) als Pilotkunden für seine neue Paid-Content-Plattform gewonnen. Die Branchenlösung ist die erste auf dem Markt, die das gesamte Potenzial der digitalen Medienwelt in einer Plattform abbilden wird und die Erweiterung des bisherigen Verlagsgeschäfts hin zur digitalen Transformation möglich macht.

Die Plattform bietet die Möglichkeit, journalistische Inhalte über die verschiedenen Geschäftsmodelle Digital-Abonnement, Premium-, Freemium- oder Metered-Paywall bereitzustellen. Durch ein einheitliches gruppenweites Login zu allen Online-Kanälen eines Verlags („Single-Sign-On“) erhalten Verlagshäuser einen 360-Grad-Blick auf den Leser. Sie können so die Empfehlung von exklusiven Inhalten, Services oder Produkten mit den Interessen des Lesers individuell harmonisieren und die Kundenbindung maßgeblich erhöhen.

Neben den Kernprodukten kann das Shop-Angebot durch verlagsnahe Produkte und B2B-Lösungen sinnvoll ergänzt sowie in Kombination („Bundle“) über einen integrierten E-Commerce-Shop angeboten werden. Der Kunde kann zwischen den verschiedenen Medien und Marken hin und her wechseln und dabei ein und denselben Warenkorb füllen. Durch die integrierte Shop-Lösung sind die Verlage zudem in der Lage ihre Kunden und Interessenten frühzeitig und gezielt anzusprechen. Die Paywall basiert auf der hybris Plattform und ermöglicht den Verkauf von digitalem Content, Print-Angeboten und verlagsnahen Produkten im Einzelverkauf, Abonnement oder Bundle auf einem durchgängigen System.

„Den Verlagen stehen mit der Plattform ganz neue Möglichkeiten zur Verfügung, um nicht nur die Bezahlkultur für digitale journalistische Inhalte zu etablieren, sondern auch ein eigenes crossmediales Ökosystem zu errichten“, erklärt Torsten Straß, Senior Vice President CGI in Deutschland und Schweiz, die Vorteile der Branchenlösung. „Durch diese offene Medienlösung können Skaleneffekte und geringere Investitionskosten bei allen teilnehmenden Verlagshäusern realisiert werden“, erläutert Straß.

Mit der Paid-Content-Plattform begegnet CGI dem digitalen Umbruch in der Medienwelt. Während der Umsatz mit Print-Auflagen immer weiter zurückgeht, weist die Online-Nutzung stetiges Wachstum auf, wovon allerdings bisher nur neue Medienkonzerne wie Google oder Facebook profitierten. Die Errichtung eines eigenen Ökosystems mit flexiblen Bezahlmodellen, wie Freemium oder Metered, soll auch den klassischen Medien neuen Schwung verleihen. Durch die flexible und zeitnahe Einführung einer Paywall in Kombination mit der Individualisierung des eigenen Angebots sowie einem E-Commerce-Shop erhalten Verlage dank CGI die Infrastruktur, um ihr Geschäftsmodell an die Herausforderungen einer digitalen Medienwelt agil anzupassen. Für Medienunternehmen wird die „Bezahlschranke“ damit zum Türöffner hin zu einer rentablen Zukunft.